Posts by Gratian

    Das gleiche Bild war 26.11 2008 schon mal in einer Auktion in Belgien (Verviers) Hotel des Ventes Legros.


    Wenn's ein original Lietzmann ist, wären Auktionshäuser meine erste Wahl. Vielleicht auch eine Galerie am Gardasee wo Lietzman lebte und viel gemalt hat.

    Das Bild ist 1925 datiert also kurz nachdem Lietzmann von den italienischen Faschisten enteignet wurde, aber trotzdem nach relativ kurzer Abwesenheit nach Torbole zurückkehrte.

    Der Antiquar kauft an um zu verkaufen und der Gewinn liegt im Einkauf.


    Ich würde das Buch bei Booklooker anbieten und zwar zu einem Festpreis der unter den ggf anderen angebotenen Büchern gleicher Qualität liegt also z.B. 130 EUR. Wenn einer das Buch sucht schaut er ins Internet und landet bei deinem Angebot. Evtl hat er einen Suchauftrag laufen dann geht's schnell ansonsten muss man Geduld haben aber irgendwann schaut einer rein der auch interessiert ist. Kannste auch bei ebay machen (Festpreis) aber da sind die Verkaufsgebühren höher als bei Booklooker und es bleibt weniger Gewinn übrig, allerdings ist das Publikum größer das du ansprichst. Bei solcher "Spezialliteratur" und Preisen >100 EUR ist aber die Breite des Publikums nicht so entscheidend als wie der Marktplatz auf dem du das Buch anbietest..

    Zum zweiten Anhänger:


    Sonntagberg ist eine Marktgemeinde mit 3763 Einwohnern im Bezirk Amstetten in Niederösterreich und ein bedeutender katholischer Wallfahrtsort. Der Hauptort der Gemeinde ist jedoch nicht der Ort Sonntagberg, sondern Rosenau am Sonntagberg.


    Die Basilika Sonntagberg mit besonderer Bedeutung für die Umgebung ist die auf dem 704 Meter hohen Sonntagberg gelegene weithin sichtbare barocke Wallfahrtskirche. Abt Benedikt I von Seitenstetten ließ im Jahre 1440 neben dem sogenannten Zeichenstein, den die christliche Legende mit wundertätigen Kräften in Verbindung bringt, eine Kapelle, die dem Erlöser (Salvator) geweiht war, im gotischen Stile erbauen.


    Einige Jahre später – um 1448 – erfolgte der Anbau einer Dreifaltigkeitskapelle. 1490 entstand hier eine spätgotische Kirche. In den Jahren 1706–1732 wurde von Jakob Prandtauer und Joseph Munggenast das heutige Gotteshaus erbaut. Hochaltar (1755) und Kanzel (1757) stammen von Melchior Hefele, die Altarplastiken (1752–1756) von Jakob Schletterer und die Deckenfresken von Daniel Gran (1738–1743). Die 1774–1776 von Franz Xaver Christoph († 1793) gebaute Orgel ist eine der bedeutendsten spätbarocken Orgeln Österreichs.


    Die Kirche ist der heiligsten Dreifaltigkeit geweiht, ebenso die an die Errettung vor den Türken erinnernde Türkenbrunnenkapelle. Das hier verehrte Gnadenbild aus dem Jahr 1614, der sogenannte Sonntagberger Gnadenstuhl, geht auf mittelalterliche Vorbilder zurück. Eine sehr bekannte Darstellung dieser Art stammt von Albrecht Dürer.


    Ab dem 17. Jahrhundert war der Sonntagberg eine der bedeutendsten Wallfahrtsstätten Österreichs, was dazu führte, dass die Darstellung des Gnadenstuhles weit verbreitet wurde und vor allem in Niederösterreich zu den häufigsten und bekanntesten Dreifaltigkeitsdarstellungen gehört. Eine Spezialität dieser Wallfahrt sind die Sonntagberger Fraisensteine (ovale Tafeln aus gebranntem Ton, versehen mit einer reliefartigen Darstellung des Gnadenstuhles), die vor allem im 18. und 19. Jahrhundert ausgegeben wurden und als heilkräftig galten. Im Jahre 1964 wurde der Kirche von Papst Paul VI. der Titel einer päpstlichen Basilica minor verliehen. (Quelle: Wikipedia)


    Die Vorderseite zeigt einmal mehr das Gnadenbild von Maria Zell.

    Der erste Anhänger zeigt übrigens den heiligen Augustinus von Hippo, den großen Kirchenlehrer = S. AGOSTINO ECCLESIA DOT(ORES)

    Die dargestellte Szene erklärt sich wie folgt:

    Eine der zahlreichen Legenden über ihn erzählt, wie Augustinus am Ufer des Meeres wandelnd und in tiefes Nachdenken versunken einen kleinen Knaben sah, der mit einer Muschel Wasser schöpfte und in eine Sandgrube goss. Befragt, was er tue, antwortete das Kind: Dasselbe, was du tust! Du willst die Unergründlichkeit Gottes mit deinen Gedanken ausschöpfen - ich versuche, das Meer auszuschöpfen!


    Rückseite: N. S. DE REGLA = Nuestra Señora de Regla = Kirche Unserer Lieben Frau von Regla - Das Gnadenbild der schwarzen Madonna aus Chipiona, Provinz Cádiz in Andalusien: Die Virgen de Regla soll der Legende nach im 8. Jahrhundert im Besitz von Augustinus gewesen.Sie ist bis heute die Schutzheilige der Stadt. Als die Araber im 8. Jahrhundert Chipiona eroberten, versteckten Eremiten das Heiligenbild in einem Wassertank, ca. 30 Meter von der Zitadelle, dem heutigen Kloster. Die Marienstatue wurde im 14. Jahrhundert durch eine Marienerscheinung wiederentdeckt. Über dem ehemaligen Wassertank wurde ein sogenannter „Humilladero“ gebaut, eine Glaubensstätte mit dem Heiligenbild der Maria und anderen religiösen Symbolen. Sie steht bis heute neben der Sandsteinkirche „Vírgen de Regla“.

    Beide Anhänger Maria Zell und Maria Taferl sind aus dem 18. Jahrhundert.


    Auf der Vorderseite des Anhängers mit dem heiligen Benedikt sieht man den heiligen Bernhard von Clairvaux mit den Leidenswerkzeugen vor der schmerzhaften Mutter Gottes ( 7 Schwerter in der Brust für die 7 Schmerzen) knieen Umschrift S. BERNARDO. Zeitstellung : auch 18. Jahrhundert.

    Hast du mal geschaut ob es evtl. sogar ein Reliquienkreuz war?

    Die Knubbel an den Kreuzenden waren die schraubbar? Manchmal kann man die Schrauben rausdrehen und der Rücken öffnet sich und in dem Hohlraum sind Reliquien hinterlegt.

    "Consummatum est" so der Titel des Bildes "Es ist vollbracht" die angeblich letzten Worte Jesu.

    Pater! In manus tuas commendo spiritum meum/

    Vater, in deine Hände lege ich meinen Geist. ist darunter noch ergänzt.


    Dann: Originalgemälde >Name des Malers> fecit ( hat es gemacht) Düsseldorf 1944


    Wie ortho schon schrieb maltechnisch handwerklich nicht besonders der Maler sicher kein ausgebilder Künstler. aber wohl adelig denn der dreiteilige Name hat in der Mitte ein Von

    Hallo Raffael.


    Der Wert bestimmt sich wie bei allem nach Material, Alter, Zustand, Qualität der Arbeit, Künstler und Markt.

    Anhand der wenigen Bilder konkretes zu sagen ist schwer. man müsste von jeder Skulptur mindesten fünf gute hochauflösende Bilder haben ( von jeder Seite und von Unten) gerade an der Unterseite kann man bei Schnitzereien aber auch bei Keramik oder Steingut viel erkennen.


    Alter: Wir haben hier vermutlich ausschließlich moderne Skulpturen ( 20. Jahrhundert) vor uns.

    Künstler: Gibt es Punzen, Signaturen oder Stempel? Ohne Punzen Signaturen und Stempel ist die Zuschreibung zu einem Künstler oder einer Fabrikation (Österreich, Bayern, Tirol und Südtirol sind voll davon) nicht möglich.


    Was überall fehlt ist die Größe der Skulptur. Die Maße sind aber wesentlich um den Wert vor allem von Schnitzereien zu beziffern.


    Bild 1 Der Hl Florian ist das Metall? Stil: 50/60iger Jahre. Ein größeres Foto des Textes unterhalb der brennenden Häuser wäre nicht schlecht. Foto der Rückseite sowieso.

    Bild 2 Madonna mit Kind Material? Kunstholz ? Optisch würde ich die 60iger/70iger Jahre sagen.

    Bild 3+4 Madonna mit Kind und Apfel - scheint Gips oder Keramik zu sein? ca. 1920/30iger Jahre

    Bild 5+6 noch ein Florian aber recht grobe Schnitzerei könnte aber Handarbeit sein. ist das auf der Rückseite ein eingelassenes Metallsiegel? wenn ja davon größeres Bild notwendig. ca 1970iger Jahre

    Bild 7+8 Die Heilige Notburga von Rattenberg auch ca. 1970 iger Jahre

    Bild 9 + 10 der Heilige Josef (gefällt mir am Besten) scheint eine Schnitzerei zu sein ob Maschinen-, Teilmaschinen- oder Freihandschnitzerei kann man schwer sagen (Freihandschnitzerei eher nicht) die Qualität ist aber anscheinend ganz gut und auch die farbige Fassung stimmig. Da mein Großvater Schreiner war und mein Vater Josef hieß würde ich mir die Figur sogar noch aufstellen...Die Skulptur ist auf "alt gemacht", aber vermutlich auch nicht älter als die anderen hier gezeigten Stücke. Figuren in diesem Stil und in dieser Art werden in den üblichen Werkstätten in Tirol/Südtirol bis heute hergestellt.


    Markt : Heiligenskulpturen liegen (vor allem hier im protestantischen Norddeutschland) wie Blei und sind kaum gesucht. in Süddeutschland gehen sie etwas besser. Am besten ist man bietet sie in der Bucht an. Alle Skulpturen müssten nochmals kritisch auf Beschädigungen oder auch Reparaturstellen überprüft werden bevor sie verkauft werden.

    Bitte gerne auch Bilder der Rückseite einstellen das hilft manchmal sie schneller zu identifizieren. Bilder von D'Anty tragen manchmal auf der Rückseite auch einen Beglaubigungsstempel, Sehr großes Oeuvere, seine Bilder finden sich im gut sortierten Kunsthandel recht häufig...sie erbringen i.d.R. einen mittleren dreistelligen Betrag.

    Wo auf dem gezeigten Bild befindet sich denn diese Signatur?... ich kann auf dem Bild mit Frau und Pferd nirgend eine Stelle entdecken wo sich auch nur annähernd die Farben wieder finden die im Hintergrund der Signatur sind. Geschweige denn die Signatur selbst...hast du da was evtl. Fotos verwechselt?