Posts by Gratian

    Ich könnte mir vorstellen das das Bild von I)nge auch die Vorlage ist und im Buch die Kopie....zumindest beginnt die Signatur mit einem A


    Inges Bild ist viel detailreicher als der Abdruck im Buch...

    András Szunyoghy (Pécs, 1946. 11. August -–) ist ein ungarischer Grafiker und Maler. Ordentliches Mitglied der Ungarischen Akademie der Künste (2013).

    Biografie
    Er stammt aus einer Familie von Grafikdesignern, sein Vater, János Szunyoghy, ein Zoologe und Afrikaforscher, war auch ein ausgezeichneter Zeichner, der Junge hatte die Möglichkeit, das Zeichnen zu üben und sich für Tiere zu interessieren. Die Familie lebt seit 1954 in Újpest. Er studierte an der Ungarischen Akademie der Bildenden Künste, wo seine Lehrer György Kádár, Sándor Ék, Jenő Barcsay und Simon Sarkantyu waren.

    Er schloss sein Studium 1969 ab, während er von 1964 bis 1965 Präparationsstudent am Ungarischen Naturhistorischen Museum war. 1970 nahm er an der Ausstellung des Ateliers junger Künstler teil. In den Jahren 1971-1973 studierte er Kupferstich in der ungarischen Banknotendruckerei. Er begann 1975 mit Einzelausstellungen, und seine zahlreichen Einzelausstellungen umfassen Auftritte in der Ungarischen Nationalgalerie 1981 und der Medici-Galerie 1982.

    Von 1989 bis 1994 unterrichtete er an der Mittelschule für Bildende und Angewandte Kunst und ab 1994 an der Ungarischen Hochschule für angewandte Kunst.

    Karriere
    In seiner frühen Schaffensphase fertigte er Radierungen und Linolschnitte an. Sein Stil ist spöttisch, ironisch, grotesk, wofür Requisiten und Symbole hauptsächlich aus der Commedia dell'arte stammen. Seine Zeichnungen basieren auf genauen Beobachtungen und sind sorgfältig ausgeführt. Anfang der 1980er Jahre verlagerte sich seine Grafik vom Grotesken ins Absurde, aber es gibt immer noch viele theatralische Elemente in seiner Performance, gleichzeitig ließ er sich auch von der Malerei in den Great Plains inspirieren, indem er Landschaften mit Ölfarbe malte. Elemente des absurden und grotesken Stils tauchen auch in seinen Landschaften auf. Er entwirft und produziert auch Briefmarken mit hochpräzisen Kupferstichtechniken. Auf den grafischen Seiten sind oft Tiere zu sehen.

    Er beschäftigte sich viel mit künstlerischer Anatomie, nicht nur mit menschlicher, sondern auch mit tierischer Anatomie, er veröffentlichte mehrere Bände zu diesem Thema mit Lehr- und Erklärungszeichnungen für Grafikstudenten, Fachleute (Ärzte, Tierärzte) und die interessierte Öffentlichkeit, einige seiner Bände wurden in mehr als zwanzig Sprachen übersetzt (Englisch, Deutsch, Chinesisch, Japanisch usw.). Sowohl für seine Tier- als auch für seine Menschenanatomiebücher wurden die Texte von professionellen Anatomen (z.B. Tierarzt György Fehér) verfasst. Er entwarf eine Reihe von Büchern über die Anatomie der Tiere, deren erster Band 1991 unter dem Titel Art Animal Anatomy veröffentlicht wurde, und die Originalgrafiken des Bandes wurden 1986 in der Galerie Vigadó präsentiert. Einer seiner jüngsten Bände, The Great School of Drawing, wurde 2012 veröffentlicht,[2] Es fasst die Tricks beim Zeichnen zusammen, die uns helfen, die Natur (Menschen, Pflanzen, Tiere), das Material (Gebäude, Möbel, Werkzeuge, Maschinen) und die menschliche Umwelt um uns herum zu erfassen. (Übersetzt aus dem ungarischen Wikipedia)

    Das stellt nicht den Heiligen Georg dar. In der christlichen Ikonographie trägt Georg immer eine Rüstung und hat einen Heiligenschein. Der Gegner ist ein Drache ( stellvertretend für den Teufel/das Böse). Hier kämpf ein Reiter gegen einen Löwen. Also ist eine antike Jagdszene dargestellt. Antik deshalb weil der Reiter nackt ist und in keinem Sattel sondern auf einem Fell sitzt.

    Zum Alter kann ich nichts sagen glaube aber das der Teller eher jüngeren Datums ist; also auch nicht wie man nach dem Zinn-Stempel glauben könnte aus dem 19. Jahrhundert stammt sondern ich bin hier eher im 20. Jahundert.

    Ja französisch - das Mle. 1886 Lebel

    Zum neuen Infanteriegewehr 1886, System Lebel (das erste Armeegewehr der Welt für raucharmes Pulver) wurde auch ein neues Bajonett eingeführt, das Mle. 1886, bei den Soldaten, den "Poilus" auch "Rosalie" genannt. Es hatte eine Klinge von kreuzförmigem Querschnitt und ein Ganzmetall-Gefäß mit Parierhaken.

    Das erste Modell hatte eine innere Befestigung für den Griff, die von außen nicht sichtbar war.
    Das zweite Modell hatte dann eine Griffbefestigung, deren Verschraubung am Griffende sichtbar war.

    1915 wurde beschlossen, den Parierhaken fortfallen zu lassen, da er im Gewirr des Stacheldrahtes nur behinderte. Dies führte zum Modell 1886-15, bei dem auch noch der Drücker vereinfacht wurde.

    Dieses Modell haben wir hier vor uns.

    Es wurden sowohl Haken von alten Bajonetten entfernt, als auch die Neufertigungen ohne Haken produziert. Insgesamt gab es 3 verschiedene Griffmetalle für das Lebel-Bajonett. Das ursprüngliche ist Weißmetall bzw. Neusilber. Das 1886 1. Mod. gibt es nur mit Neusilbergriff. Das 1886 2. Mod. gibt es sowohl mit Neusilber- als auch mit Messinggriff. Das 1886-15 gibt es mit Neusilber-, Messing- und Stahlgriff.

    Hier: Messinggriff.

    Die Hersteller der Lebelbajonette sind an den Präfixen der Seriennummern zu erkennen, was aber nicht ganz einfach ist, da diese in Schreibschrift sind. Auf dem Foto ist es leider nicht zu erkennen bzw. lesbar...Die Bedeutung der Präfixe nach 1870-71:

    1. Manufacture Nationale d'Armes de Châtellerault (MAC) -> A,B,C nach 1874 auch D,E
    2. Manufacture Nationale d'Armes de Saint Etienne (MAS) -> F,G,H,J,K,L,M,N,P,Q
    3. Manufacture Nationale d'Armes de Tulle (MAT) -> R,S,T nach 1874 auch U,V
    4. X -> bei der Prüfung abgelehnte Waffen, nur für Ausbildungszwecke
    5. Z -> Bajonette, die als reine Seitenwaffe, ohne Gewehr, getragen wurden

    Quelle: (Sigges' Bajonette (sigges-bajonette.de)

    Die ASS Allianz Spezialorganisation Stuttgart kenne ich auch noch....das war ein ( von den etablierten Vermittlern) ungeliebter Zweig im Konzern der wie ein Strukturvertrieb aufgebaut war ausschließlich Altersversorgung über Lebensversicherungen anbot und arbeitete mit megahoher Stornoquote....noch lange bevor AWD, DVAG, OVM und HMI ihr Unwesen in den Versicherungsvertrieben begannen...wurde dann später in die Allianzvertriebsorganisation eingegliedert weil es sich nicht rechnete zu viel Storno zu hohe Fluktuation

    Ich muss mich wegen der Platzprobleme zurückhalten...aber gestern auf einem Hallenflohmarkt konnte ich nicht widerstehen:

    Eine Monumentalausgabe von Goethes Faust Teil 1+2 in einem Band aus dem Jahr 1910 Verlag Eugen Dederichs Jena. Bibliophile Luxusausgabe in der ausgefallenen typographischen Gestaltung von Fritz Helmuth Ehmcke. Schöner Druck der Offizin Drugulin Leipzig.
    4° (26,5 x 19 cm). 405 Seiten. Handgebundener Original-Ganzpergamentband mit Holzdeckeln, 6 Bünden, vergoldetem Deckel-und Rückentitel und Kopfgoldschnitt ,<3

    lag da in einer Bücherkiste herum..... 8| :love:

    Diese "preiswerte" Version in Pergament gebunden auf Holz (es gibt sie auch aus dem Jahr 1908/09 in Leder auf Van Gelder Büttenpapier die ist aber zu teuer und auch sehr selten 1000 Exemplare) in gutem Zustand, die wollte ich schon immer für meine Faust-Sammlung haben.

    ...und der Hammer: Zusammen mit zwei anderen Büchern habe ich 3 EUR gezahlt....also 1 EUR pro Buch. :D

    Zwei Tage vorher war ich bei Ebay aus einer Auktion für genau dieses Buch, gleichwertiger Zustand ausgestiegen die dann bei 64 EUR endete.

    Man muß halt nur warten können kommentierte das meine Frau als ich ihr davon erzählte... und recht hat sie.:)


    9 cm ist ja wirklich klein...die kann man ja lediglich mit Daumen und Zeigefinger bedienen...nichts für Grobmotoriker...die Griffe sind ja auch mit einem Querbügel versehen damit man den Finger nicht durchsteckt sondern nur drauflegt. Bin auch irgendwie bei Medizinischem Gerät vermutlich Tiermedizin Kleintierchirurgie?

    Nochmals zurück zur Darstellung:

    Götterbote Hermes bzw. Merkur wie er bei den Römern hieß als Symbol für den Handel, auf der anderen Seite ein Genius mit Olivenkranz als Zeichen des Sieges (hier wohl Sinnbild für Qualität). Er oder sie sitzt auf einem geschnürten Tabakpaket, davor eine Tabakpflanze . In der Mitte eine Blumen bekränzte Frau (Göttin?) auf Wappenschild (Phantasiewappen) vor tropischer Kulisse mit Palmen (soll wohl auf die Herkunft des Tabaks verweisen).Das ganze wie auf einer Theaterbühne dargestellt und mit Rocaillen drapiert. In den Winkeln unten rechts und links goldene Medaillen mit geprägten Köpfen von Herrschern (bessere Bilder davon erwünscht) links Franz-Josef I von Österreich - Portrait wie auf der österreichischen Goldkrone (Gildenkrone !) rechts Maria Theresia oder Sissi (?)

    In der Packung waren 5 Zigarren (s. Banderole) . Stückpreis 80 Pfennig Die Steuermarke zeigt zwar den Bundesadler der BRD ab 1950 aber der ist identisch mit dem der Weimarer Republik. Also könnte die Kiste durchaus auch aus der Zeit 1919 -1945 sein...

    5/ 35 auf dem Boden bezieht sich wohl eher auf die Zahl der Zigarren und deren Länge.


    j

    Scheint eine Spezialität aus dem Salzkammergut zu sein.

    "Die Viechtauer Handwerkskunst geht auf eine jahrhundertlange Tradition zurück. Neben Gebrauchs- und Spielwaren, Souvenirs und Krippen wurden auch Viechtauer Vogerl geschnitzt....Früher galten die Vögel als eine Liebesgabe, die wie ein Heiratsantrag zu verstehen waren. "Es war nicht gern gesehen, wenn eine junge Frau mehrere Vogerl hatte," so Lüftinger. Auch heute noch werden die geschnitzten Vogerl gern als Geburtstagsgeschenk oder als Liebesgabe in Auftrag gegeben. " Quelle: Geschnitztes Holzhandwerk: Viechtauer Vogerl - Salzkammergut (meinbezirk.at)

    Vermutlich habe ich das ein oder andere "Viech" auch schon bei meinem Flohmarktgängen gekauft...die fristen bei uns aber aber ein karges Leben in einem alten Vogelbauer im Garten, und sind Wind und Wetter ausgesetzt...

    Die Symbolik Glaube, Hoffnung Liebe (Kreuz - Anker- Herz) auf dem Messingschlüssel könnte auf eine kirchlichen Zusammenhang hinweisen. Vielleicht der Schlüssel vom Tabernakel...?