Posts by Gratian

    Hallo Chippi,


    erst einmal Danke für den Hinweis, ich habe mich jetzt mal durchgescrollt und festgestellt, dass die Übersichtskarte von Hamburg erstmals 1574 erscheint. Aber ebenso wie in der Ausgabe von 1578 im unteren Teil des Blattes auf der rechten Buchseite....außerdem lautet die Überschrift des dritten Buches 1574 "Von dem Teutschen Land" (Land und nicht Landt)


    1588 und 1592 erscheint dann der Holzschnitt oben direkt unter der Überschrift "Von dem Teutschen Landt" auch auf der rechten Seite des Blattes. Auch die Rückseiten Nummerierung ist bei beiden Ausgaben identisch, ebenso der Text.


    1598, der letzten Ausgabe des 16. Jahrhunderts erscheint der Holzschnitt oben links auf der Seite und auch die Nummerierung in römischen Ziffern ist anders als bei meinem Blatt.


    Fazit : Das Blatt stammt entweder aus der Ausgabe 1588 oder 1592.


    Das B des Wortes HAMBVRG in meinem Blatt scheint beschädigt was auf eine lange Verwendung der Holzschnittmatrize schließen lässt.. Die digitalisierten Ausgaben aus München, Bayerische Staatsbibliothek zeigen bei der Ausgabe 1588 ( Digitalisierte Seitennummer 1156) ein völlig intaktes B während bei der 1592er Ausgabe die beiden Bögen des B herausgebrochen scheinen und fehlen... also haben wir hier ein Blatt das entweder am Ende der 1588er Ausgabe zu suchen ist oder am Anfang der 1592 er

    Ich war heute nach langer Zeit mal wieder auf einem Hamburger Flohmarkt unterwegs und habe dieses Blatt erworben. Ein Holzschnitt der Stadt Hamburg. In einem einfachen Kaufhausrahmen lieblos in einer Ecke des Marktstandes lachte er mich an... ich habe dann die Verkäuferin von 5 EUR auf 4 EUR heruntergehandelt und den Rahmen (mit dem Blatt) mitgenommen...


    Zuhause dann den Rahmen geöffnet und das Blatt von beiden Seiten für Euch mal fotografiert. Ich denke es stammt aus einer Ausgabe der Cosmographia universalis von Sebastian Münster. Aber welche Ausgabe dieses Werkes das 1544 erstmals erschien und bis 1628 gedruckt wurde ist es?...Kann man das anhand der Fragmente erkennen? In jedem fall mein ältestes Blatt in der Sammlung...


    Es misst 19 x21 cm


    Unter dem Holzschnitt kann dann noch ein modernes Kunstwerk zum Vorschein im Passepartout sogar signiert Fotokunst...sozusagen das Kunstwerk hinter dem Kunstwerk

    Ich kann zwar nichts zur Marke und zum Hersteller beitragen aber wenigstens das gezeigte Motiv mal benennen: Die Abenteuer des Odysseus:


    Der einäugige Zyklop Polyphem der von Odysseus geblendet wurde schleudert einen Fels in Richtung der sich ins Meer flüchtenden Griechen....Odysseus steht auf dem Schiff und verhöhnt den Zyklopen...

    Wenn es eine Jahresangabe ist dann 1926: Das Motiv nennt sich "Moselblümchen" hängt in nahezu jeder Weinstube meiner alten Heimat rum...es zeigt eine Winzerin von der Mosel in der typischen Tracht (genannt Moselblümchen) mit einem Glas Moselwein.


    Das Original ist ein Gemälde des Malers Josef Lieck aus dem Jahre 1886.


    Hier eine Kopie aus dem Jahr 1926 (?).




    Wie sieht die Rückseite aus? steht vermutlich genau das gleiche darauf?


    S steht für Schilling die gibt es auch in anderen Einheiten z.B hier als 180 S


    Hallo,

    eine schöne Puppe mit hübschem Gesicht. Der Körper dürfte Masse sein . Leider ist die Puppe nur mit 35 x gemarkt. das dürfte eine Größenangabe sein. Bin mir nicht sicher ob Kopf und Körper ab Beginn zusammen gehören. Der Körper scheint mir einen Tick zu klein zu sein. Es wäre noch zu prüfen ob der Kopf keine Risse hat, wirklich Porzellan ist und ob sich unter der Perücke (Echthaar) evtl. nicht doch eine Marke befindet. Aber Vorsicht nicht mit Gewalt abnehmen.

    Die Beschädigungen an den fingern mindern den Wert. Hinzu kommt das man sie (zumindest ich ) nicht einem Hersteller zuordnen kann.

    Am schwerwiegendsten ist aber, dass der Markt für antike Puppen derzeit am Boden liegt und keine Besserung in Sicht ist.

    Schwer zu sagen...sieht auf den ersten Blick alt aus (17/18. Jahrhundert) aber die Dinger waren in den 1970iger Jahren in den deutschen Wohnstuben reicher Unternehmer sehr beliebt und wurden in großem Stil nachgemacht der hier scheint mir etwas zu perfekt um alt zu sein, wenn du weist was ich meine....

    Hinter der Serie bin ich schon länger her....und warte mal auf so ein Angebot auf dem Flohmarkt. Oft findet man sie nur einzelnen oder beschädigt... das Problem beim Onlinekauf ist das man sie nicht begutachten und den Zustand prüfen kann

    1970iger Jahre, sicher nicht billig gewesen...scheinen gut in Schuss zu sein. Das Mäandermuster war damals in. Es gibt eine 70iger Fangemeinde die sowas sucht aber du musst schon trotzdem einen langen Atem haben. Das sind alles Stücke des gehobenen bürgerlichen Geschmacks im Trend und gesucht sind eher die ungewöhnlichen etwas abgedrehten Stücke. Wenn du einen Hersteller oder gar den Designer ausfindig machen kannst - prima. Der Blick unter den Standfuß wie schon angesprochen ist wichtig....

    Kein Plattenspieler....aber Feuerzeuge haben die auch hergestellt....

    ... und zwar 1913 bis 1964...


    Ich denke das wird das Logo einer Schweizer Firma sein, Die Einlage vom Kreuz in der Mitte vom roten S war wahrscheinlich weiß....

    Wenn du und mal das Prachtstück in voller Größe zeigen könntest, könnte man das Stück zeitlich besser einstufen und vielleicht eine Aussage treffen, immerhin baut Thorens schon seit 1883 Plattenspieler....

    Sehr hübscher Anhänger aus Klosterneuburg, ja das ist 18. Jahrhundert. Es gibt da etliche Varianten etwas ältere aber auch viele jüngere die sehr ähnlich im Bildaufbau sind. Der hier ist unter dem Probst Ernst Perger hergestellt. Im Katalog des Dommuseum zu Salzburg zur Ausstellung Glaube und Aberglaube sind etliche abgebildet. Deiner hat noch den Originalhenkel quer, viele sind nachgehenkelt. Im Katalog trägt genau dieser die Nummer 6.735. Die Beschreibung dazu:


    Heiligenmedaille 1707/1748 Wien Klosterneuburg Propst Ernst Perger (1707 -1748) Silber, oval 36 x28 mm, 6,99 g Originalhenkel quer mit Ring

    Inv. Nummer H 290.08

    VS: Hl. Leopold mit Fahne und eintürmiger Kirche , links Bastion , unten in Kartusche S L

    RS Selige Agnes mit eintürmige Kirche und Szepter, links unter Mitra und Krummstab EP, unten in Kartusche B A

    Lit. Nentwich 1898, Nr. 100


    Nach Ernst Perger kam als Probst Berthold II Staudinger (1749 - 1766), dessen Medaillen mit dem Motiv sehen anders aus, ebenso die von den Pröbsten Gottfried von Rollemann ( 1766-1772), Ambros Lorenz ( 1772 -1782) und Floridus Leebs ( 1782 -1799). Vor Perger prägten den Typ die Pröbste Adam Scharrer (1675 -1681) und Christoph Mathäi (1686 -1706).


    Die anderen drei sind 20. Jahrhundert.

    Goldene Zehn ist die Marke SBZ Provinz Sachsen (PD Provinz Sachen in Halle/Saale) 10 Pfennig von 1945 Michel Nummer 72 sein. Provinzwappen Sachsen Auflage 215.000 Stück ungezähnt rötlichbraun (goldfarben)


    Steht im Michelkatalog 2015 als ungestempelt postfrisch mit 13 EUR und gestempelt mit 180 EUR drin. Katalogwert !