Posts by Gratian

    In der Tat ein Zweimast Schoner , der Zweimast-Gaffelschoner zeichnet sich dadurch aus das der hintere Mast etwas höher ist als der vordere und das er ein Gaffelsegel das ist ein viereckiges Schratsegel besitzt.

    Die Bezeichnung auf der Rückseite "Kutter auf der Elbe" ist insofern streng genommen falsch da ein Kutter i.d. Regel nur einen Mast besitzt auch mit Schratsegel. Im normalen Sprachgebrauch werden aber auch die Gaffelschoner der Elbfischer mit zwei Masten oft als "Kutter" bezeichnet und es geht da drunter und drüber...

    Ja mehr Bilder wären spannend bis dahin schon mal was zur Ikonografie: Der Kelch, den die Heilige hält, symbolisiert die Sterbekommunion und kennzeichnet sie so als Sterbepatronin. Auf vielen Sankt-Barbara-Bildern schwebt über dem Kelch die Hostie. Vor ihrer Enthauptung soll Barbara gebetet haben: „Gewähre mir nun, Herr, diese Bitte: Verleihe deiner Dienerin die Gnade, dass, wer immer deines Namens und des deiner Dienerin gedenkt, auch der Tage meines Martyriums gedenke. Herr, gedenke am Tag des Gerichts nicht ihrer Sünden, sondern sei ihnen gnädig, da du weißt, Herr, dass wir Fleisch sind.“

    Die Krone zeichnet sie als jungfräuliche Märtyrerin aus, symbolisch als Belohnung für frommes Leben und gottseligen Tod („Krone des Lebens“).


    Die heilige Barbara zählt zu den vierzehn Nothelfern, und ihr Verhalten im Angesicht von Verfolgung und Tod gilt als Symbol der Wehr- und Standhaftigkeit im Glauben.


    Häufiger noch wird Barbara mit Turm dargestellt als Zeichen ihrer Gefangenschaft und manchmal auch mit einem Schwert da sie ja enthauptet wurde.


    Die gibt es auch als 5 Mark Deutsches Reich...Wilhelm II und Hamburg usw. auf jedem gut sortierten Polen - oder Flohmarkt. Meistens ohne die Stempelung...aber ein Sammler fällt da nicht drauf rein...weil ein Sammler dort nicht kauft...

    Das ist wirklich religiöser Kleinkram ohne großen materiellen Wert aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Diese "Taschenheiligen", hier ein nicht genauer identifizierbares Gnadenbild der Madonna mit Kind und der Hl. Antonius von Padua wurden in der Tat oft Soldaten als Schutzheilige von nahen Angehörigen mit ins Feld gegeben und es finden sich auch selbstgebastelte Ersatzbehälter aus Patronen als Grabenkunst. Aber in der Grundausstattung war die Hülle schon dabei und das hier sind Hüllen der Grundausstattung sogar mit Herkunftsstempel Chechoslowakei.



    ...und erfreulich: der Numis hat sein altes Avatar wieder und auch seinen Übergangsnamen HEMARO (konnte sich ja kein Mensch merken) abgelegt....

    Hallo metterdei,


    Ups hatte übersehen das du neu hier bist. Willkommen hier im Forum. Wir sind hier nicht so förmlich und duzen uns eigentlich immer alle...insofern bleib ich mal beim Foren-Du.


    Im Grunde lohnt es sich immer, ein Bild zu entrahmen wenn es dabei nicht beschädigt wird...du musst also schauen ob es ohne Probleme möglich ist...in der Tat kommen dann oft weitere Details zum Vorschein (und damit meine ich nicht das handschriftliche Testament von Oma oder der Briefumschlag mit Geldscheinen den Opa dort deponiert hat - das gibt es auch) oft kann man auf der Rückseite des Blattes Notizen finden oder jemand hat einen Zeitungsausschnitt beigelegt der Auskunft gibt...und natürlich verbirgt sich oft noch eine Signatur unter dem Passepartout oder im Rahmen...(Siehe Beitrag Nr.4 auf der ersten Seite).


    Das erste Bild in Spachteltechnik ist gut gemacht und mir gefällt besonders der Kontrast zwischen den warmen Farben der Sonnenblumen und den ansonsten in kalten bis grauen Farben gehaltenen Rest...da kommen die Sonnenblumen besonders gut heraus. Dadurch sticht das Gemälde auch aus den Massen von Sonnenblumen-Stilleben hervor. Den Namen würde ich mit Minks oder Mühs lesen wollen aber das ist wirklich schwierig. Das Motiv ist auch zu beliebt und spätestens seit Van Gogh hast sich fast jeder angehende Maler daran abgemüht...

    Zu den letzten beiden Bildern: J.Claude (19)65 wohl einer der "namenlosen" Straßenkünstler aus Paris der hier die berühmten "Poulbots de Paris" bzw. Titis de Paris also Straßenkinder mit großen Augen im "Kindchenschema" stereotyp mit Zigarette und Flicken auf der Hose bzw. Baguette unter dem Arm darstellt.


    100.000 fach kopiert und an Touristen verkauft. Sie sollen das junge, schelmenhafte, unkonventionelle, unangepasste und freie Leben in Paris widerspiegeln das ja insbesondere in den späten 60iger Jahren der Traum eines jeden jungen Paris-Reisenden war. Einer nämlich Michel Thomas hat das System perfektioniert und die Poulbots kommerzialisiert sie erschienen dann in den 70iger in allen möglichen und unmöglichen Posen auf allen nur denkbaren Gegenständen.


    J.Claude wird wohl für irgendeinen Jean Claude stehen...damals war es In sich als Künstler nur einen Vornamen zu geben. Dass Motiv Junge mit Zigarette und Mädchen mit Baguette war eines der häufigsten...siehe Beispiele

    Ja unbedingt, ich konnte auch nicht feststellen wann sich Carl Julius Krebs den Namen Kronenkrebs zulegte wohl um sich von dem ebenfalls in Solingen ansässigen Peter Daniel Krebs besser zu unterscheiden der einen Krebs im Logo hatte. Carl Julius hatte die Krone und wurde so zum Kronenkrebs. Auch das Ende der Firma liegt im Dunkeln.

    Quote


    Vor dem Kriege firmierte die Firma jedoch mit Carl Julius Krebs Solingen auf ihren Erzeugnissen, oder vertue ich mich hier?


    DAS lieber Winfried ist aber auch die Schwachstelle meiner Argumentation und es gab auch in der alten BRD oft noch die Marke Germany da gibt es nichts einheitliches...zu Julius Krebs habe ich keine Bilder gefunden aber zu Kronenkrebs zwei unpatinierte Dolche in einem Amerikanischen Verkaufsportal und bei EGun gabs mal einen aber ohne Bild der angeboten wurde...Neorenaissance...war da die Beschreibung...

    Hallo Norderstedter,


    willkommen hier im Forum. Ergänzend zu den Ausführungen von Winfried noch ein Hinweis zur Patina. Das Teil ist künstlich patiniert was man insbesondere daran erkennt das sich die Patina nur in den Winkeln der reichhaltigen Verzierungen wiederfindet. Die reichhaltigen Ornamentik sind ein Mix aus barocken, Rokoko- und Empire- Elementen.


    Zeitlich würde ich die 50iger und 60iger Jahre gerne zur Diskussion stellen. In der Zeit wurden Gegenstände aus Solingen meist mit West Germany gemarkt.

    Wir haben doch die Kategorie Meine schönsten Schnäppchenkäufe...das war in der tat ein Schnapper der besonderen Art. Gratulation.

    27,50 EUR ich fasse es nicht....da lohnt sich reinigen und restaurieren alle mal. Zeige uns doch das Bild mal von hinten auch die Zollstempel würden mich interessieren...

    Sehr schönes Portrait von einem sehr guten Maler das du uns hier am Heiligen Abend zeigst. Das Lächeln ist wirklich gut eingefangen und wirkt geheimnisvoll sinnlich. Die erotische Anspielung Finger Richtung Pfirsich ist eindeutig...


    Gibt es einen Hinweis auf den/die Maler*in?