Posts by Winfried

    :) Lieber Dachbodenfund,

    das ist schwierig, wenn die Leute vom Gral-Glas Museum schon nicht weiterwissen. Ich lese I (L, J) Wiefeping. Aber das kann natürliuch auch ganz anders heißen. ;)

    Die Skulptur würde m.E. in den 80-90iger des 20. Jahrhunderts geformt. Der Glasbläser hat (vllt) einen großen Klumpen zähflüssiges Glas aus dem Ofen gezogen und diesen beim Runtertropfen gebogen. (Bin aber kein Glasbläser).

    :) Der Heilige Nepomuk war ja schon vor seiner Heiligsprechung 1729 als "Brückenheiliger" neben Christopherus und Martin bekannt, aber danach war Nepomuk der Brückenheilige schlechthin. Hier eine kurze Abhandlung zu Nepomuk:

    Brückenheilige

    Als Brückenheiliger hatte er die Aufgabe vor Schaden an diesen wichtigen Bauwerken zu bewahren. Daher vllt sein weit in die Ferne gerichteter Blick.

    :) ein hübsches Bild, lieber Daniel,

    aber zuerst möchte ich Dich bei uns im Forum herzlich willkommen heißen.

    1980 ist das richtige Jahr. Hartfaserplatte ist ein leicht zu handhabender Maluntergrund, stabil und preiswert. Das Bild selbst gefällt mir auch sehr gut, allerdings weiß ich nicht so recht, was der Künstler da hinter den Bäumen so dreieckig spitz gemalt hat. Die Stimmung des Bildes gefällt mir mit der späten Abnendsopnne und ich würde wahrscheinlich auch nicht reinigen. Und, wie Du schon sagst, Ekhart würde wahrscheinlich hier mit ck und d am Ende geschrieben, daher vermute ich auch einen Holländer als Maler. Der Name Ekhart ist in Deutschland sehr selten.

    :) Lieber Kriss,

    was für eine anrührende Geschichte. Ich habe sie mit großer Anteilnahme gelesen und bin dadurch mal wieder an meine eigene Jugend im Hause der Großeltern erinnert worden. Ich bin heute 77 Jahre alt und einiges, was Du aus der Kriegszeit, Deine Familie betreffend, berichtest, kann ich in meiner Erinnerung sehr gut nachvollziehen. Meine frühesten Erinnerungen betreffen das zerstörte Köln und die permanente Auseinandersetzung in dem 3 Generationenhaushalt meiner frühen Jugend (meine Großeltern, meine Eltern mit den Brüdern meiner Mutter und als Kinder mein Bruder und meine Wenigkeit) mit den furchtbaren Jahren des Krieges und seinen Nachwirkungen. Diese Zeit hat ja auch Deiner Familie ihren schlimmen Stempel aufgedrückt.

    Ich freue mich sehr, dass Du in unserem Forum einen kleinen, bescheidenen Teil Deines Familienmosaiks vervollständigen konntest und wünsche Dir bei Deiner Suche nach den Familien-Wurzeln weiterhin viele schöne Momente.

    :) Hier, lieber Rosario,

    kann ich mangels Intensiver Beschäftigung mit dem Thema, nur aus dem Bauch heraus antworten. Anhand der Attribute, Kreuz, Palmzweig, Birett, Rochett ist es, wie Du schon sagst, der Heilige Nepomuk. Es handelt sich im meinen Augen um die Schnitzarbeit eines geübten Holzschnitzers, allerdings lässt die Figur doch Feinheiten vermissen. (Hände, Gesicht) Mir gefällt Dein Nepomuk gut und ich würde ihn in das ausgehende 19. Jahrhundert/Beginn 20. Jahrhundert datieren und in den Süden unsers Landes oder Österreich verorten.

    Aber das ist nur so aus dem, Bäuchlein heraus. Warten wir, was die besser informierten Freunde sagen.

    :) Zitat Rosario

    "Es ist nicht selbstverständlich, dass man so viel Zeit investiert, um anderen Mitglieder zu helfen."

    Das liegt wohl auch daran, lieber Rosario, dass wir hier keinerlei merkantile bzw. finanzielle Interessen verfolgen, so wie es oft in Antik-Foren zu finden ist.

    :)

    Wenn ich mir die Madonna anschaue, meine ich, dass sie im Halbrelief dasteht. Ich besitze seit 20 Jahren eine Kastenkrippe um 1900 aus Böhmen, die mit Figuren im Halbrelief bestückt ist. Das bedeutet, die Figuren sind in Halbformen gegossen oder gepresst worden. Wachs halte ich für zu wärmeempfindlich und Meerschaum bei den Bäumen nicht für geeignet. Das würde beim Schnitzen brechen. Ich denke mal es ist eine Masse aus weiß eingefärbtem Steinmehlmasse. Wenn Du das Gls abnimmst und die Arbeit wiegst, würde vllt das Gewicht auf Steinmehl deuten, denn Meerschaum wiegt ja nur wenig.

    :) Liebe Steffi,

    bei Facebook gibt es eine amerikanische Gruppe für Bierkrüge mit dem Namen: "Beer Stein Collectors" Diese Gruppe ist rührig und die Mitglieder haben Ahnung. Dort sind (ich bin selbst da Mitglied dieser Gruppe) meines Erachtens auch auch hin und wieder moderne Erzeugnisse im Gespräch.

    :) Anscheinend, liebe Inge, sind viele unserer Foristen

    im Pfingsturlaub. Mein Gebiet ist das mittelalterliche und früh-neuzeitliche Steinzeug und nicht die Malerei. Aber, ich halte Deine Studie für eine äußerst gekonnte Darstellung eines akademischen Malers. Die Bewegung des steigenden Pferdes ist wundervoll wiedergegeben. Sehr gut gezeichnet. Zu dem Künstler kann ich anhand der wenigen Striche auf dem Blatt auch nichts Vernünftiges sagen. Leider. Ich würde ggf. das Blatt in einem Museum vorstellen. Vielleicht bekommst Du da Hilfe. Warten wir noch ein wenig auf unsere Pfingsturlauber.