Posts by Austroparts

    Bayer, Anton, Uhrspielwerk-Fabrikant (erwähnt 1812–1817). 1798: Uhrmacher, Leopoldstadt 244 (eventuell der gleichnamige Vater?)

    1812–1817: ohne Adressennachweis

    1817: Laimgrube Nr. 146

    Hersteller von Flötenuhren, kein Hersteller von Kammspielwerken.


    Literatur: Ottner 1977, S. 22; Hopfner S. 44; Kowar (Wr. Flötenuhr 2001) S. 22f. (Abb.!), S. 84 (Hinweis auf die Tätigkeit in Neapel), S. 134f. (Abb.), S. 160f. (Abb.), S. 180f. (Abb.), S. 184f. (Abb.), S. 192f. (Abb.), S. 210

    Je länger ich darüber nachdenke und auch die Fundumstände in Betracht ziehe denke ich, daß Du eine alte Schneiderelle besitzt. Vergleiche bitte einmal Online Fotos. Also mit ziemlicher Sicherheit Schneiderelle.

    Bitte messe einmal die Ringscheiben. Ich habe den Verdacht das Diese die gleichen Längen haben. Wie lang sind die einzelnen Ringscheiben? Wenn Du keine genauen Zentimetermaße hinbekommst versuche es mit alten Maen wie z.B. einer Elle. Noch heute werden die 50 cm oder 100 cm langen Maßstäbe im Schneiderhandwerk Schneiderelle genannt. In verschiedenen Regionen unterschied man in kleine und große Ellen oder man benannte sie nach der Ware in Woll- und Seidenelle

    Da es sich m.E.n. um eine "Privatfertigung" handelt kann Dir nur der ehemalige eigentliche Auftraggeber-Besitzer darüber Auskunft geben. Manchmal hat das Handstück eine Namensgravur aber dies scheint in Deinem Fall nicht zuzutreffen. Eine offizielle Behörden-/Militärfertigung ist es nicht.


    Eine weitere Möglichkeit wäre auch die Verwendung als "Butler Stick". Hier beschrieben: https://etiquipedia.blogspot.c…ers-and-butler-stick.html

    Nun mal herzlich Willkommen auf unserem Forum. Winfried deutete den Stab in Richtung Afrika. Sowohl der Stamm der Akan wie auch Shanti hatten ähnliche Stäbe für deren Würdenträger. Das Problem jedoch ist, daß deren Stäbe wesentlich länger waren und fast immer einen stark beschnitzten Top bzw. geschnitzte Figur als oberen Abschluß aufwiesen. Damit hat sich wohl die Deutung in den afrikanischen Raum widerlegt.


    Ich denke, daß es sich hierbei um einen sogenannten "Swagger Stick" handelt. Ein Swagger-Stick ist ein kurzer Stock oder Reitgerte in der Regel von einer uniformierten Person als Symbol der Autorität getragen. Ein Swagger-Stick ist kürzer als ein Stab oder Zuckerrohr.


    Ein Swagger Stick/Prahlstock geht auf die alten Römer zurück. Das Amtszeichen eines Zenturion war ein kurzer Rebenholzstock .

    :-) Ich denke eher, daß es sich um einen Schlafzimmer Waschtisch handelt. Was hier fehlt ist ein exquisiter Porzellannachttopf um 1920 im Unterschrank.

    Könnte es sich eventuell um einen Klingelzug handeln? Es könnte aber auch der Handgriff eines Parasols (kl. Sonnenschirm) handeln. Leider hast Du uns keine Dimensionen gegeben.

    Für einen originalen medizinischen Schädel ein Schnäpchen! Gratuliere! Wie soll er denn nun heißen? Onkel Gustav vielleicht?

    Nur die Wenigsten drucken normalerweise einen einzigen Linolschnittabzug. Ich würde einmal das Bild aus dem Rahmen nehmen und nachsehen, ob es sich um eine limitierte Auflage handelt. Z.B. 23/100 - also der 23te Abzug aus einer Gesammtauflage von 100 Drucken. Meistens ist die Auflage gegenüber der Signatur gemarkt.

    Nun ja, ich glaube kaum daß wir hier mehr über den Pinselschwinger Moreschi erfahren werden. Betrachte mal das Bild genauer. Der Pinsler hatte zwar eine gewisse Begabung, welche jedoch nicht bis "begabter Amateur" reicht. Komposition, Perspektive und Details weisen in keinem Fall auf einen ausgebildeten Künstler hin. Ich denke mal, daß es ein Urlaubsmitbringsel ist. Nichtsdestotrotz will ich es so nicht runtermachen. Was dem Einen seine Freude ist dem Anderen reiner Ramsch. Ich denke, daß sich ein eventueller Verkauf im sehr bescheidenen, niedrigen zweistelligen Bereich bewegen kann. Hierbei wäre es egal, ob Du Kleinanzeigen oder Ebay wählst.


    Wenn es Dir aber gefällt behalte es. Nicht Alles muß ein Picasso, Rembrandt oder Dürer sein.

    Kannst Du bitte ein Foto der gesamten Vorder- und Rückseite einstellen. Die Signatur ist nichtssagen und könnte genausogut "Krambamboli" sein. Ein Gesamtbild jedoch gibt die Möglichkeit, das Bild regionsmäßig bzw. ortsmäßig vielleicht zuordnen zu können. Eines jedoch kann ich sofort sagen: Ein Rembrandt van Rijn ist es nicht.