Posts by Austroparts

    Beim Fischmesser liegt ihr richtig. Dies ist jedoch kein komplettes Set. Ein Fischbesteck wäre Fischmesser und Fischkelle,-/schaufel. Sieht wie ein Tortenheber aus. Gabel und Löffel sind jedoch Saladbesteck zuzuordnen. Wäre der Fischheber dabei, kann man das Besteck als komplett ansehen.

    Ich würde Beide als Antike Viktorianische Bronzefiguren anbieten. Hinweisen würde ich auf die Seltenheit des Persischen Löwen. Hätten wir den Bildhauer und/oder Gießerei könnte ich mir vorstellen Euro 500.00 zu verlangen. Ohne mit Sicherheit sagen zu können es ist französisch um die Jahrhunderwende ginge ich mit Euro 285.- ins Gefecht. Was denken unsere anderen Mitglieder? Ist meine Einschätzung zu hoch oder zu niedrig?

    Eigentlich von meiner Warte her einfach. Nach der iranischen Revulotion wurde am 29. Juli 1980 der persische Löwe mit Schwert und Sonne abgeschafft, da er von der neuen Regierung als "imperialistisch" gesehen wurde. Das Emblem an der Figur also Löwe, Schwert und Sonne wurde erstmals 1907 verwendet und am 9. Mai 1980 durch die Ayatollahs mit einem neuen Emblem versehen. Damit grenzt sich der Herstellungszeitraum Deiner Figuren auf 1907 - 1980 ein, denn vorher gab es ja nicht Löwe, Schwert und Sonne.


    Die Red Lion and Sun Society wurde in Persien 1922 gegründet und dem Roten Kreuz sowie Rotem Halbmond gleichgestellt. Es wird von Einigen behauptet, daß Löwe, Schwert und Sonne erstmals 1864 in Genf vorgestellt wurd, was jedoch historisch nicht belegbar ist.


    Nun ist es ja allbekannt, daß der Sitz des Roten Kreuzes in Genf ist und 1863 gegründet wurde. Ja und Genf ist nur einige Kilometer von der französischen Grenze entfern. Und durch diese geografische Lage erklärt sich mein Ansatz: Ich denke nicht, daß die beiden Figuren aus z.b. einer ehemaligen persischen Botschaft stammen. Ich denke viel mehr, daß Dise in direktem Zusammenhang mit der Red Lion and Sun Society standen, und als Auftragsarbeit in Frankreich hergestellt wurden. Es könnte sich um ein Geschenk gehandelt haben, eine Auszeichnung, oder Büro bzw. Residenzauststattung.


    Von meiner Warte her hochinteressant; daß Pärchen stimmuliert die grauen Zellen gewaltig. Hier lohnt es sich weiterzuforschen. So etwas sieht man nicht alle Tage.

    :) Es freut mich, wenn Du daran Gefallen findest. Geschmäcker sind ja bekanntlich unterschiedlich und wenn wir Alle den gleichen Geschmack hätten gebe es weder Kunst, Musik, Kulinarik und so weiter. Es ist die Vielfalt, welches unser Leben lebenswert macht. Alles hat seinen gewissen Platz und Berechtigung und so ist es auch gut. Und nicht Alles was einem gefällt stammt aus Expertenhand.

    Irgendwann werde ich das Zeitliche segnen. Und ein ganz übler Steinmetz wird mir auf dem Weg ins Nirvana "Die Drei Zinnen" einmeißeln, was mir natürlich meinen Aufenhalt in der Ewigkeit gewaltig verderben wird. Also womit haben es wir hier zu tun. Ein Pinselschwinger wagte sich im Auftrag an ein Berggemälde heran, wie es in den 30er - 60er Jahren durchaus üblich war. Wandervogel war er keiner und so malte er eine Kombination aus Teilen von anderen Bildern, welche er eben irgendwann irgendwo gesehen hat. Vielleicht sah er ein Bild des Großglockners, oder der Drei Zinnen, oder Bergbauernarchitektur. Womit wir es hier zu tun haben ist reine Fantasie. Eine Auftragsschmiererei eines Unbekannten, verstärkt durch eine "schwungvolle" Signatur welche in sich selbst den Kaufpreis des Bildes um mindestens 20% heraufsetzte. Nirgendwo in den Alpen gibt es Heuhütten oder auch Häuser, welche wie ein Lebkuchen-/ Hexenhaus schräge Wanderweiterungen hat. Kohle muß der Verübler wohl gehabt haben, da er sich Malfarben zum Spachteln leisten konnte.


    Also ehrlich - ist nix......

    :) Vom Motiv her, der Maltechnik und Signatur her handelt sich es hochwahrscheinlich um ein unbedeutendes Auftragsbild eines Bilderrahmenverkäufers aus den 20er-30er Jahren. Hatten wir hier nicht auch eine historische Gestalt aus dem gleichen Zeitraum, welcher in den Anfangsjahren vor dem 2. Welkrieg in ähnlicher Art und Weise aus einem Männerheim heraus im Bilderrahmenauftrag ähnlich pinselte? Nur wurde dieser Typ wesentlich bekannter.....

    Moderne Reliefschnitzereitafel Ende 20. Jhdt. und anschließend sandgestrahlt. Unbekannter Hersteller (ich verwende absichtlich nicht das Wort "Künstler"). Wenn ich "Schnitzerei" sage meine ich nicht unbedingt schnitzen, sondern die Handhabung eines Dremel.- also Maschinschnitzen. Absolut nicht Afrika. Wert? Vielleicht passend zu Nierentischen....und Drahtfigur an der Wand.

    Moderne Reliefschnitzereitafel Ende 20. Jhdt. und anschließend sandgestrahlt. Unbekannter Hersteller (ich verwende absichtlich nicht das Wort "Künstler"). Wenn ich "Schnitzerei" sage meine ich nicht unbedingt schnitzen, sondern die Handhabung eines Dremel.- also Maschinschnitzen. Absolut nicht Afrika. Wert? Vielleicht passend zu Nierentischen....und Drahtfigur an der Wand.

    :) Ja. Touristenware Mitte 20. Jhdt. Es handelt sich hierbei nicht um ein TAKOUBA, das bekannte Touaregschwert. Die korrekte Bezeichnung für dieses Langmesser ist "SHERU". Der Kurzdolch, welcher auch am Arm getragen wurde, hat dien Namen "TELLAK". Von der Art und Fertigung her stammt Dein Langmesser aus Mali, möglicherweise aus der Region um Timbuktu.

    :) Modern aus Japan. Alter etwa 30-40 Jahre. Hexagonale Gestaltung im Satsuma Stil. Wert etwa Euro 30,-. Vermutlich ein Mitbringsel da nicht gestempelt sondern nur signiert, wie es im Binnenmarkt von sehr kleinen Töpfern üblich war/ist. Künstliche Krakeelalterung.

    :) Der Vogel erinnert mich an einen Pabstfinken (Passerina Ciris). Nur der Schnabel passt nicht zu einem Finken. Ich glaube jedoch, einen Dompfaffen (Pyrrhula pyrrhula) erkennen. Dieser würde auf alle Fälle in den Verbreitungsraum der Pinien im Hintergrund passen und ist ein sehr bekannter europäischer Vogel.

    Also die "hohe" Qualität eines Karstadt, bekannt durch "röhrende Hischbilder" und J"esus im Mondschein", hat es nicht. Auch Kaufhalle und Hertie mit "Drei Zinnen" und "Königssee mit Watzmann im Hintergrund" sind noch um vier Stufen besser. Eventuell käme Zentrum in Frage, also vor dem Mauerfall. Mal so eine mollige Babuschka hingepinselt und als "Susanne im Bade" verkauft. Der Brennwert ist auch nicht gerade hoch da der Pinselschwinger sehr vorsichtig im Farbauftrag war. Konnte sich wohl die Malfarben kaum leisten.


    Es muß wohl wem in der Familie geben, den Du absolut nicht leiden kannst. Vermach dieser Person mit einem Lächeln dieses "Kunstwerk".