Was besonderes oder nur Müll?

  • Gut bis auf die Haeska Dose habe ich die anderen im Internet gefunden.


    Wie alt könnte die Haeska Dose denn sein und woher kommt diese?


    Unter Haeska Zigaretten lässt sich nichts finden.

  • :-) Ich bin nach wie vor noch am Suchen. Jedoch denke ich, daß es sich bei Haeska um eine Abkürzung aus drei Worten handelt, welche ja auch in dem einen Wappen dargestellt ist: HSK - wäre also sprachlich als Ha - Es - Ka auszudrücken. Dazu kommt nun das eine Wappen mit dem Schachbrettbalken. Dieses Wappen scheint ein Gemeindewappen zu sein, worauf auch die Mauerkrone hindeuted. Sollte es uns gelingen, daß Gemeindewappen zu entschlüsseln, wissen wir, wie der richtige Name der Firma Ha.Es.Ka. lautete. Könnte Ostpreussen sein.......

  • :-) Ja liebe Maro, dort bin ich auch gelandet! Beim HSK. Es würde natürlich weiterhelfen, wenn wir wüssten, wo diese Dose gefunden wurde, denn so einfache Zigarettendosen reisen ja nicht um die Welt! Aber wie es sei......auf unserem Forum geben wir eben nicht so leicht auf, auch wenn es sich um eine ganz einfache Zigarettendose handelt....lol

  • Noch zwei sachen gefunden


    http://degraeff.jimdo.com/biog…es-zweiges-op-den-graeff/


    "Generation: Carl Gräff (* 1821 in Bingen am Rhein; † 1880 in Salt Lake City), war ein Sohn des Charles Gräff aus Bad Kreuznach. Er war Inhaber einer der größten Tabakfabriken Deutschlands, Begründer und Meister der Bingener Freimaurerloge sowie Repräsentant der National-Großloge von Schweden und Norwegen.

    Carl bereiste in seiner Jugend London, Paris, Hamburg und Bremen, kehrte 1846 nach Bingen zurück um im Tabakgeschäft seines Vaters einzutreten. Nach dessen Tod wurde er Inhaber der Tabakfabrik, die sich auf dem Gelände der heutigen Weinbrennerei Racke befand, wo sie 1850 nach einem Großbrand wieder aufgebaut worden war. Durch sein expandierendes Unternehmen wurde die Carl Gräff Tabakfabrik zu einem der bedeutendsten und größten Etablissements Deutschlands. (...)"



    http://de.wikipedia.org/wiki/Bankhaus_J._H._Stein



    "Gründer des Bankhauses war Johann Heinrich Stein (1773-1820), der zuvor eine kaufmännische Lehre bei "Daniel & Karl Herf", die Speditions-, Kommissions-, Wechsel- und Bankgeschäfte in Bad Kreuznach betrieben, absolviert hatte. Nach dem Tod des Vaters 1783 wurde das väterliche Kolonialwarengeschäft mit angegliederter Tabakfabrik aufgelöst. (...)"

  • :-) Wir kommen weiter in der Sache! FloNumi hat da sehr gute Arbeit geleistet. Also könnte das "K" für Kreuznach stehen......


    Hallo, ich bin der Betreiber der Website http://www.mein-kleiner-rauchsalon.de, Matthias. Ich habe mitbekommen, das ihr euch mehrmals auf meiner Seite eingeloggt hattet. Nun zu eurer Frage und zu der Spekulation rund um den Hersteller dieser Cigaretten-Dose.
    Das Stadtwappen ist von Bad Kreuznach, die Flagge links dürfte die von Nordrhein-Westfalen sein (waagerechte Anordnung der Farben Grün, Weiss, Rot), die rechte Flagge dürfte die der Türkei sein (es geht ja um orientalische Cigaretten, die damals sehr beliebt waren, noch vor Einführung der American Blend Zigaretten). Und "Haeska" ist die lautmalerische Abkürzung für H.S.K., vermutlich der Hersteller. - Ich persönlich vermute, es handelt sich hier um ein ehemals regional bekanntes Produkt (Zigaretten). Der Hersteller hatte vermutlich kein allzu großes Portfolio an Produkten und Marken. - Wenn aber "K" (in H.S.K.) für Bad Kreuznach stünde, dann habe ich in meiner Tabelle nur eine Firma, die auch in Bad Kreuznach ansässig war, nämlich Carl Gräff (55543 Kreuznach, 55411 Bingen -> Postleitzahl mit 55...). Und die Dose war von der Oma aus 55743 Idar-Oberstein. So und damit gebe ich den Ball wieder zurück an euch. Gruss ;)


    NRW Flagge
    http://www.flaggenkunde.de/deutscheflaggen/de-nw.htm

  • Es gibt eine Verbindung von Carl Gräff an den Niederrhein (Nordrhein-Westfalen, siehe Flagge): G. B. Heydemann "Zum roten Löwen" Tabakfabrik, gegr. 1826, Rohtabak & Cigarren, übern. von C. F. Gräff Bingen a.Rh.
    Dann könnte die Abkürzung "H.S.K." für Heydemann & Sohn (oder Söhne) in Bad Kreuznach stehen. Dann wäre noch zu klären, in wie weit die Firmen Gräff und Heydemann in Bad Kreuznach verbunden waren. Gruss

  • :-):-)


    Das Ganze lese ich wie einen guten Krimi!
    Toller Thread, danke an alle Schreiber!
    Bin gespannt wie's weitergeht.

    Liebe Grüße Winfried




    Mein Avatar zeigt ein Narrenflötchen des 16. Jahrhunderts aus dem Töpferort Raeren.


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