Was ist das?

  • Liebe Leute,
    hab das neulich aus Räumungsschrott gezogen.
    Es war eine ganze Kiste voll.
    Die Kurbel passt auf den Vierkant am Ende der Gewindespindeln. Diese haben im Querschnitt rechteckige Gewindegänge, wie etwa bei besseren Schraubzwingen. Das trapezförmige Metallteil am anderen Ende ist drehbar an der Spindel befestigt.
    Länge etwa 15 cm
    Ich vermute, es war irgendwas zum Klemmen oder Pressen, aber was?

  • :-):-)


    Interessant, lieber emil17,


    ist die Spindel im unteren Ende drehbar eingesetzt?
    Haben das Endstück und das bewegliche Teil scharfe Kanten? Dann könnte es etwas zum Spreizen sein. In Holz eingesetzt rutschen die Querteile mit scharfen Kanten beim Spreizen nicht weg.

    Liebe Grüße Winfried




    Mein Avatar zeigt ein Narrenflötchen des 16. Jahrhunderts aus dem Töpferort Raeren.


    Alle meine Aussagen erfolgen nach bestem Wissen und Gewissen, jedoch ohne Gewähr für Ihre Richtigkeit. In keinem Fall wird für Schäden, die sich aus der Verwendung der abgerufenen Inhalte ergeben, Haftung übernommen.

  • Spindel ist im unteren Ende drehbar
    Endstück hat scharfe Kanten
    bewegliches Teil hat stark abgerundete Kanten
    Ich frag mich gerade, ob es zu einer Vorrichtung gehören könnte, womit man die Formstücke für die früher sehr beliebten Möbel mit geschweiften Türen oder Seitenstücken in die Form gedrückt und dann verleimt hat.

  • :-):-)


    Wurden diese Möbelstücke nicht vorher längere Zeit heiß gedämpft und dann gebogen? Diese Überlegung von Dir macht Sinn.

    Liebe Grüße Winfried




    Mein Avatar zeigt ein Narrenflötchen des 16. Jahrhunderts aus dem Töpferort Raeren.


    Alle meine Aussagen erfolgen nach bestem Wissen und Gewissen, jedoch ohne Gewähr für Ihre Richtigkeit. In keinem Fall wird für Schäden, die sich aus der Verwendung der abgerufenen Inhalte ergeben, Haftung übernommen.

  • Es gab die Bugholzmöbel (z.B. die Thonet-Stühle), wo Massivholz heiss gedämpft und dann gebogen wurde. Dafür war offenbar das leicht verfügbare Buchenholz besonders geeignet.
    Die gebogenen Formstücke für Türen usw. wurden jedoch meist in einer Schablone verleimt, aussen eine oder mehrere Schichten Furnier, innen schmale Leisten aus Fichte oder Pappel.

  • Oh, danke. Da war ich also nicht ganz falsch.
    Ich nehme an, zum Querpressen von Flächenware, wie Tisch- oder Türblättern, um sich die erforderlichen Zwingen mit grosser Maulweite zu ersparen?
    Also das, was sich Leimknecht nennt?

Participate now!

Don’t have an account yet? Register yourself now and be a part of our community!