Tischlampe Gold Kristall

  • Made in Italy : die hat es nicht weit gebracht: Die ganze Geschichte :

    Made in Hongkong – das habt ihr sicher schon auf einem eurer Spielzeuge
    gelesen. Aber wisst ihr auch, was das heißt? Also, ich will es euch erklären.
    Was Maden sind, wisst ihr, so nennt man die Käfer, wenn sie noch so klein sind,
    dass sie wie winzige Würmer aussehen.
    In einem Garten lebte einmal eine ganze Schar solcher Maden.
    Eine davon war besonders klein und wurde von den anderen ständig ausgelacht.
    „Du bringst es nie zu etwas!“, sagten sie immer wieder, bis die kleine Made
    so wütend wurde, dass sie sagte: „Ich bringe es weiter als ihr alle.
    Ich komme bis nach Hongkong!“, und schnell davonkroch.
    „Viele Grüße!“, riefen ihr die anderen nach, „und lass es uns wissen,
    wenn du in Hongkong angekommen bist!“
    Die Made kroch zum Flughafen und konnte sich dort im Spalt
    einer großen Kiste verstecken. Der Zufall wollte es,
    dass diese Kiste nach Hongkong geflogen wurde,
    aber das war noch nicht alles. Die Kiste war nämlich voll Gold,
    und deshalb wurde sie in Hongkong auf dem Flughafen von Räubern gestohlen,
    die damit davonfuhren und sie in einem verlassenen Keller versteckten.
    Nachher wollten sie eine zweite solche Kiste rauben,
    wurden aber dabei von der Polizei erschossen.
    Jetzt wusste niemand mehr, wo die Kiste mit dem Gold war, außer unserer Made.
    Die überlegte sich, wie sie ihren Maden zu Hause mitteilen konnte,
    dass sie in Hongkong angekommen war. Dabei kam ihr in den Sinn,
    dass im Garten, wo sie lebten, ein großer Sandhaufen war,
    in dem viele Kinder spielten. Deshalb kaufte sie mit ihrem Geld
    alle Spielzeugfabriken in ganz Hongkong und befahl sofort,
    dass man auf jedes Spielzeug, das nach Europa verkauft wurde,
    die Nachricht aufdrucken musste: Made in Hongkong.
    Ich kann euch sagen, die Maden machten große Augen,
    als sich die Kinder im Sandhaufen laut vorlasen,
    was auf ihrem neuen Spielzeugen stand.
    „Habt ihr das gehört?“, flüsterten die Maden einander zu,
    „die ist tatsächlich angekommen.“
    Franz Hohler

    Edited 2 times, last by Edixa (January 7, 2020 at 12:26 AM).

  • Die Verkabelung, genauer der Schalter ist aus Italien. Ob die Lampe an sich ebenfalls aus Italien ist kann nur vermutet werden.

    Eine Art von Lampe die in den 1980er Jahren durchaus populär war, in Ermanglung echter Lampenfüsse wurden solche gestaltete Füsse nachgeformt und mit Glas, Chrystal versehen montiert.

    Lampen in der Machart wurden gerne im gehobenen Einrichtungsgeschäft angeboten und gut verkauft - in München gab es im Hinterhaus eines Geschäftshauses in der Maximiliansstrasse bis Ende der 1980er Jahre einen Laden der neben echten Antiquitäten solche Lampen vergleichbarer Machart angeboten hat. Schirme wurden individuell für den Kunden von einer Künstlerin händisch bemalt. Aufwändige Machart der Schirme - die konnten locker den Wert vom Fuss vervielfachen.
    Goldiges Papier, ummantelt mit einem goldfarbigen Textilband, flächig grundiert und dann mit verschiedenen Farben mit diversen Darstellungen bemalt.
    Beliebt waren Porzellanmuster von Meissen und Nymphenburg, gerne auch verschiedene Wappen - vielleicht sogar das eigene Familienwappen.

    An den Adventswochenenden wurde im Treppenhaus im Keller auf einem Steinway Flügel musiziert - es gab feines Gebäck und heissen Glühwein. Immer ein sehr schönes Einkaufserlebnis.

  • :) Hallo steffenknaust,

    und ein herzliches Willkommen in unserem Forum. Schön, dass Du Dich bei uns angemeldet hast.

    Du zeigst uns hier eine schöne Tischleuchte mit Schirm, die, so wie Gardenman schon sagt, bestimmt aus einem sehr guten Einrichtungshaus stammt.

    Allerdings, bei Millionen verschiedener Tischleuchten ist es schwierig, wenn keine Marke an der Leuchte zu finden ist, den Hersteller zu ermitteln.

    Etwas kann man aber sagen, der Schalter Deiner Lampe ist für 250 Volt zugelassen, damit passt er ganz gut in die Zeit nach 1987. Zu diesem Zeitpunkt wurde europaweit von 220 auf 230 Volt umgestellt. Die Schalter vorher waren oft mit 220 Volt beschriftet. Das Design Deiner Lampe ist natürlich Geschmackssache, mir gefällt sie sehr gut. Die Form des Fußes ist elegant und das Glas darüber gut proportioniert und sehr zurückhaltend gestaltet. Der Schirm wirkt auch sehr elegant, im Gegensatz zu vielen bräsigen Staubfängern an die ich mich noch gut erinnern kann, die in den 70igern hier bei uns oft zu finden waren.

    Vielen italienischen Lampendesignern wird großes Können attestiert, und so kann es durchaus sein, dass Deine schöne Lampe von dort stammt. Aber warten wir, ob sich Deine Fragen nicht doch beantworten lassen.

    Liebe Grüße Winfried


    Mein Avatar zeigt ein Narrenflötchen des 16. Jahrhunderts aus dem Töpferort Raeren.

    Alle meine Aussagen erfolgen nach bestem Wissen und Gewissen, jedoch ohne Gewähr für Ihre Richtigkeit. In keinem Fall wird für Schäden, die sich aus der Verwendung der abgerufenen Inhalte ergeben, Haftung übernommen.

  • :) @, lieber edixa,

    hübsche Geschichte der kleinen Made, danke, dass Du sie uns erzählt hast. :)

    Liebe Grüße Winfried


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